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Säule 2: Ernährung

Ob nun die Behandlung der Gastritis schulmedizinisch, Natürlich oder auch im Zusammenspiel zwischen Schulmedizin und Natürlichen Behandlungsmethoden stattfindet, immer sollte eine Ernährungstherapie begleitend sein. In einer Zeit der ständigen Neuerungen und Veränderungen, in der wir uns zweifelsohne befinden, legen wir immer weniger Wert auf eine gesunde Ernährung sowie auf ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen (unterstützt von der Fast-Food-Mentalität und den Fertiggerichten im Supermarkt). Kommen dann noch Nikotin und Alkohol im Übermaß oder vielleicht permanenter und unaufgearbeiteter Stress dazu, ist den Entzündungen des Magen- und Darmtrakts kaum mehr etwas entgegenzusetzen. Das Immunsystem ist geschwächt, Bakterien finden den idealen Nährboden und Entzündungen wie Gastritis sowie Magengeschwüre und Darmgeschwüre sind oft nicht mehr aufzuhalten.
Deshalb hilft zur Vorbeugung und zur Therapie vor allem eine gesunde Ernährung, die sich in einer leichten Vollkost präsentiert. Diese zeichnet sich, im Unterschied zu einer „normalen“ Vollkosternährung durch das Weglassen bestimmter Lebensmittel, Getränke und Speisen aus, die den Magen-Darm-Trakt zu sehr belasten.

Es ist zu beachten, dass sich mit einer leichten Vollkost-Ernährung kein direkter therapeutischer Effekt bei der Behandlung von Gastritis erzielen lässt, sie trägt hauptsächlich zur Entlastung einzelner Verdauungsorgane bzw. des Stoffwechselgeschehens bei. 
Außerdem gestalten sich Nahrungsumstellungen individuell sehr unterschiedlich. Es kann anfänglich zu Verdauungsstörungen und Blähungen kommen, die sich in der Regel nach einigen Tagen des neuen Ernährungsplans wieder verflüchtigen.